Spezialisierungsmodul »Cognitive Neuroscience«

Fachbereich Psychologie, Universität Salzburg

Was sagen ehemalige Masterstudenten?

In den Monaten meiner Masterarbeit im Labor für Schlaf-, Kognition- und Bewusstseinsforschung an der Universität Salzburg konnte ich einen tiefen Einblick in die faszinierende Schlaf- und Wachkomaforschung erhalten. Zu meinen Aufgaben gehörten u. a. die Durchführung von Polysomnografien (Mehrkanal-Schlafableitungen), die Durchführung von neuropsychologischen Testverfahren bei Patienten mit Hirnschädigungen und natürlich die Datenauswertung. Insgesamt habe ich im letzten Jahr meines Studiums mehr gelernt als in den ganzen Jahren zuvor. Künftig möchte ich klinisch tätig sein, aber auch die Forschung interessiert mich nach wie vor sehr.  (M.-T. Gnjezda, Abschluss 2016)

Im Bachelorstudium habe ich festgestellt, dass mir die Vorlesungen biologische und allgemeine Psychologie am besten liegen. Zu verstehen, was auf neuronaler Ebene passiert, um alltägliche Funktionen wie beispielsweise das Merken von Wörtern zu ermöglichen, hat mich gereizt. Im Spezialisierungsbereich „Kognition und Gehirn“ (Jetzt: „Cognitive Neuroscience“) hat man die Möglichkeit aktuelle Verfahren zur Erforschung neuropsychologischer Prozesse nicht nur theoretisch, sondern insbesondere auch praktisch kennen zu lernen. Gleichzeitig bekommt man einen Einblick, wie mit den erhobenen Daten weitergearbeitet wird. Insgesamt erfährt man im Gegensatz zum Bachelorstudium den Ablauf der Forschung auf einer praktischen Ebene. (M. Hahn, Abschluss 2016)

„Ich habe gemeinsam mit meiner Studienkollegin C. Haslacher im Neurokognitiven Bereich meine Masterarbeit zu einem klinisch-psychologischen Thema geschrieben. Wir konnten unser Thema genau so entwickeln wie wir uns das vorgestellt haben und wurden trotzdem zu jeder Zeit hervorragend betreut. Die Ergebnisse der Studie waren so überzeugend, dass wir nun in Kooperation mit verschiedenen österreichischen und deutschen Kliniken unser neu entwickeltes Diagnoseinstrument am Fachbereich weiterentwickeln und in der Praxis testen können.“  (M. Leitner, Abschluss 2016)

Ich habe mich in meiner Masterarbeit mit dem Zusammenhang von Gedächtnis und Schlaf insbesondere bei Patienten mit Insomnie (Ein- und Durchschlafstörung) beschäftigt. Ich konnte dabei die Expertise des gesamten Schlaflaborteams nutzen, aber konnte auch Methoden verwenden, für die ich einen zusätzlichen Betreuer brauchte. Dabei wurde Selbstständigkeit von mir erwartet, aber mir wurden auch viele Freiheiten gewährt. Das selbstständige Lösen eines Problems mit der Gewissheit, dass man sich zur Not Hilfe holen kann, hat mir am meisten Spaß gemacht. Auch als Student war ich Teil des Forschungsteams, ein schönes Gefühl. (D. Körner, Abschluss 2016)

Ich habe meine Masterarbeit zum Thema „Zirkadiane Rhythmen bei Wachkomapatienten“ verfasst. Ich fand dieses Thema so spannend, weil es noch kaum erforscht ist und man viel Neues entdecken kann. Gleichzeitig war es eine Herausforderung, da ich viele mir bisher unbekannten Methoden, wie Aktigraphie oder Temperaturmessung mittels externen Sensoren, anwenden konnte. Besonders gefallen hat mir, dass ich meine eigenen Ideen frei bearbeiten durfte und trotzdem jederzeit die Unterstützung bekommen habe, die ich brauchte. Außerdem ist es spannend mit Wachkomapatienten zu arbeiten – eine Erfahrung die man vielleicht nur einmal machen kann. (D. Baronner, Abschluss 2016)

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