Spezialisierungsmodul »Cognitive Neuroscience«

Fachbereich Psychologie, Universität Salzburg

Welche Anwendungsbereiche sind mit der Spezialisierung verbunden?

Grundsätzlich umfasst der Spezialisierungsbereich sämtliche Themenkomplexe, die die kognitiven Neurowissenschaften betreffen. Beispiele hierfür sind Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis, Schlaf oder auch Bewusstsein im weiteren Sinne.

Konkrete Anwendungsbereiche reichen dabei von Schlafstörungen, Legasthenie oder Tinnitus bis hin zu klinisch-neurologischer Gesichtsfelddiagnostik. Auch der Einfluss von Hormonen auf Kognition und Gehirn ist ein Themenbereich, der vor allem die Bearbeitung gender-spezifischer Fragestellungen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz erlaubt.

Neben einer Tätigkeit im neurowissenschaftlichen Forschungsbereich (z.B. Promotion), qualifiziert der Spezialisierungsbereich insbesondere für Tätigkeiten im Bereich der klinischen Neuropsychologie. Inhalte können hierbei sowohl Beratung und Diagnostik als auch Rehabilitation neuro-psychologischer Störungen in psychiatrischen und neurologischen Kliniken sowie Rehabilitationszentren sein.

Selbstverständlich kann parallel oder im Anschluss an eine Promotion oder Ausbildung zum klinischen Psychologen, Neuropsychologen oder Gesundheitspsychologen auch eine psychotherapeutische Ausbildung erfolgen.

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Thema von Anders Norén